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PRIMAGAS Energie GmbH

Künftigen Generationen eine intakte Umwelt hinterlassen: Mit biogenem Flüssiggas können die CO2-Emissionen von Flüssiggasheizungen deutlich reduziert werden. Foto: djd/Primagas/Getty Images/Westend61

Amberg (djd|wro) - Bio-Lebensmittel einkaufen ist einfach: Fast jeder Supermarkt
hat nachhaltig hergestellte Produkte im Sortiment, zudem lassen sich Preis und Qualität sofort mit dem konventionellen Angebot vergleichen. Wer dagegen öko-
logisch heizen will, muss sich erst einmal schlau machen. Das gilt insbesondere für Hausbesitzer in ländlichen Gebieten, deren Eigenheim nicht an das Erdgasnetz angeschlossen ist: Welche Lösungen kommen infrage? Was kostet die Anschaffung und wie hoch sind die laufenden Kosten? Sind Umbauten nötig oder ist zusätzliche Lagerfläche erforderlich?

Biogenes Flüssiggas ist erneuerbar und flexibel

Schlüssige Antworten liefert beispielsweise der Flüssiggasversorger Primagas: Das Unternehmen bringt nach eigenen Angaben ab Herbst 2017 als erster deutscher Anbieter biogenes Flüssiggas (BioLPG) auf den Markt. Der neue Energieträger, der netzunabhängig zur Verfügung steht, wird aus organischen Rest- und Abfallstoffen sowie nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. "Mit BioLPG können wir die CO2-Emissionen von Flüssiggasheizungen von heute auf morgen deutlich reduzieren", sagt Primagas-Geschäftsführer Jobst-Dietrich Diercks. Auf diese Weise biete man den Kunden die Möglichkeit, die Wärmewende aktiv mitzugestalten.

Je nachdem, welcher Rohstoff bei der Herstellung von BioLPG zum Einsatz kommt, ist eine CO2-Reduzierung von bis zu 90 Prozent gegenüber konventionellem Flüssiggas möglich. Das macht den Brennstoff gerade für die umweltschonende Wärmeversorgung jenseits der großen Städte attraktiv: Rund 3,4 Millionen Wohnungen und 100.000 Nichtwohngebäude, vorwiegend im ländlichen Raum, sind nach Angaben der Deutschen-Energie Agentur (dena) nicht an das Erdgasnetz angebunden.

Umsteigen leicht gemacht

Konventionelles Flüssiggas und BioLPG sind chemisch identisch. Wer also schon heute mit Flüssiggas heizt, muss seine Anlage noch nicht einmal umrüsten: Der "grüne" Brennstoff kann beigemischt werden oder konventionelles Flüssiggas vollständig ersetzen. Und er lässt sich im selben Behälter lagern. In Kombination mit effizienter Gas-Brennwerttechnik oder KWK-Anlagen ist der neue Energieträger zudem für Modernisierer interessant, die nach einer dauerhaft günstigen und umweltfreundlichen Alternative zu ihrem

veralteten Heizsystem suchen. BioLPG wird über ein Massenbilanzierungssystem angeboten, wie es auch bei Öko-Strom üblich ist. Die Massenbilanzierung stellt sicher, dass der neue Energieträger zuverlässig und lückenlos von seiner Verwendung bis zur Herstellung zurückverfolgt werden kann. Unter www.biolpg.de gibt es alle weiteren Informationen.

So funktioniert die Wärmewende

Das sogenannte Zwei-Grad-Ziel sieht vor, die globale Erderwärmung dauerhaft auf unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu halten. Dazu will die Bundesregierung unter anderem den Primärenergiebedarf in Gebäuden bis 2050 um 80 Prozent reduzieren. Mit dem Einsatz von biogenem Flüssiggas (BioLPG) und effizienter Heiztechnik ist das machbar: In einem Einfamilienhaus mit mäßiger Dämmung lassen sich 80 Prozent des Primärenergiebedarfs einsparen, wenn die Bewohner künftig mit Gemischen aus Flüssiggas und BioLPG heizen. Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.biolpg.de